Theorie
Nutzer und ihre Aufmerksamkeit werden oft als Produkt und Ressource gehandelt. Statt echten Mehrwert zu schaffen, geht es um Verweildauer, Datensammlung und Bindung.
Plattcode setzt dagegen: keine Ausnutzung von Nutzerdaten, keine künstlichen Hürden – stattdessen Transparenz, Autonomie und Nutzerorientierung.
Diese Haltung wird in einen Prozess übersetzt, der sich an den Platonischen Körpern und ihrer Zuordnung zu den Elementen orientiert.
Feuer
Der Funken neuer Ideen – das Tetraeder steht für kreative Phasen im Softwareprozess: Brainstorming, der Einsatz künstlicher Intelligenz, das Ausprobieren neuer Technologien oder das erste Skizzieren einer Lösung. Ohne diesen Impuls entsteht nichts Neues.
Erde
Solide, langfristige Strukturen – der Hexaeder symbolisiert alles, was Stabilität braucht: Security, Skalierbarkeit, saubere Architektur. Er ist das Fundament, auf dem kreative Ideen erst produktiv werden können.
Luft
Austausch und Perspektivwechsel – der Oktaeder steht für den Dialog: Rückfragen, Feedback, die Bereitschaft, andere Sichtweisen einzubeziehen. Luft ist bei Platon das Medium der Stimme und des Austauschs – kein Prozess funktioniert ohne diesen Atem.
Kosmos
Komplexe Systeme, die alles verbinden – der Dodekaeder repräsentiert moderne Softwarearchitekturen, die verschiedene Komponenten integrieren. Microservices, APIs, Datenströme: alles fügt sich zu einem sinnvollen Ganzen.
Wasser
Fließende Prozesse, die sich an Veränderungen anpassen – der Ikosaeder steht für kontinuierliche Verbesserung (Kaizen), Feature-Toggles oder iterative Releases. Software lebt; der Prozess muss mitschwingen.
Praxis
Als Gründer verfolge ich die Vision, Software zu entwickeln, die Menschen hilft und weiterbringt.
Meine langjährige Erfahrung liegt in Fullstack-Entwicklung und Qualitätssicherung; dazu kommt mein Interesse an philosophischen Werken, Theorien und Konzepten.
Mein Ziel ist es, diese Welten zusammenzuführen: solide, durchdachte Software und bereichernde digitale Erlebnisse – Produkte, die auf echten Mehrwert und Nutzen ausgelegt sind, nicht auf Verweildauer oder Datenerhebung.
KI als Werkzeug
KI hat sich als Werkzeug etabliert und ist längst nicht mehr aufzuhalten. Der richtige professionelle Umgang mit ihr ist deshalb unabdinglich: Wer nur auf schnelle Ergebnisse setzt und Überprüfung, Tests und Bewertung umgeht, zahlt später – mit technischer Schuld, ungeprüftem Code und Projekten, die nicht halten, was sie versprechen.
Zwei Ansätze im Vergleich:
QualityVibe – Mensch im Mittelpunkt
Der QualityVibe-Ansatz erweitert den menschlichen Prozess um den Agenten-Prozess – nicht umgekehrt. Es geht nicht um blindes Übernehmen von Ergebnissen, sondern um das ständige Validieren: Verstehen, Prüfen, Bewerten, Testen. Die KI liefert Vorschläge; der Mensch behält die Kontrolle.
BlindVibe – KI ohne Kontrolle
Projekte, die Überprüfung und Sicherheit zu klein halten, werden mit einer unberechenbaren Blackbox belohnt – in die sie keinen Einblick haben. Der einzige Zugang bleibt die KI selbst. Schnelle Ergebnisse, aber keine Transparenz, keine Kontrolle, keine Nachvollziehbarkeit.
Kein Review, kein Test, keine menschliche Kontrolle. Technische Schulden sind nicht absehbar, sicherheitsrelevante Folgen sind in keiner Weise einzuschätzen.
Test Driven Prompting
Ein zentrales Element des QualityVibe-Ansatzes ist TDP – Test Driven Prompting. Analog zu Test Driven Development (TDD) werden dabei zuerst die Erwartungen und Testkriterien formuliert, bevor die KI einen Vorschlag generiert. So entsteht ein klarer Rahmen, an dem jede KI-Ausgabe gemessen werden kann. TDP stellt sicher, dass Qualität kein Zufall ist, sondern systematisch in den Prozess eingebaut wird – und der Mensch jederzeit die Kontrolle über das Ergebnis behält.
Beispiel: CSV-Export
Das folgende Beispiel zeigt, wie die fünf Elemente der Formenlehre zusammen mit dem QualityVibe-Ansatz und Test Driven Prompting in einem konkreten Feature-Ablauf zusammenwirken – vom ersten Impuls bis zur iterativen Verbesserung.
Urheberrecht
Interessant ist der Umgang mit KI auch aus urheberrechtlicher Sicht: QualityVibe ermöglicht Urheberrechtsschutz, weil der Mensch versteht, prüft und integriert – seine Mitgestaltung schafft eigenständigen, geschützten Code. BlindViben erzeugt dagegen Code ohne Urheberrecht; streng genommen gehört er niemandem – und damit jedem.
Made in EU
Entwickelt in der EU – unter europäischen Standards für Datenschutz, Transparenz und Softwarequalität. Das ist kein Marketing-Label, sondern Konsequenz aus der eigenen Haltung: DSGVO-konform, ohne versteckte Datenflüsse, mit klarer Verantwortlichkeit. Wo andere auf Offshore-Entwicklung und undurchsichtige Lieferketten setzen, steht Plattcode für Nachvollziehbarkeit – im Code, im Prozess und im Recht.
Person
Ich bin Lucas (Jahrgang 1994) – Softwareentwickler und QA-Ingenieur. Ich entwickle Apps, digitale Produkte und eigene Projekte, darunter auch Spiele. Klare Architektur, neue Technologien und kreative Experimente treiben mich dabei an.
Neben dem Code bin ich Vater. Ich mag Magic: The Gathering, erschaffe gern eigene Fantasywelten und diskutiere über Ideen und Softwareexperimente. Außerdem lese ich gern über Geschichte und hin und wieder Philosophie.