Plattco

Theorie

Nutzer und ihre Aufmerksamkeit werden oft als Produkt und Ressource gehandelt. Statt echten Mehrwert zu schaffen, geht es um Verweildauer, Datensammlung und Bindung.

Plattcode setzt dagegen: keine Ausnutzung von Nutzerdaten, keine künstlichen Hürden – stattdessen Transparenz, Autonomie und Nutzerorientierung.

Diese Haltung wird in einen Prozess übersetzt, der sich an den Platonischen Körpern und ihrer Zuordnung zu den Elementen orientiert.

Praxis

Flutter .NET Node.js Python Ruby Rails Godot Firebase Maestro Qase Mockoon Claude Mistral Cursor Linux Mac

Als Gründer verfolge ich die Vision, Software zu entwickeln, die Menschen hilft und weiterbringt.

Meine langjährige Erfahrung liegt in Fullstack-Entwicklung und Qualitätssicherung; dazu kommt mein Interesse an philosophischen Werken, Theorien und Konzepten.

Mein Ziel ist es, diese Welten zusammenzuführen: solide, durchdachte Software und bereichernde digitale Erlebnisse – Produkte, die auf echten Mehrwert und Nutzen ausgelegt sind, nicht auf Verweildauer oder Datenerhebung.

KI als Werkzeug

KI hat sich als Werkzeug etabliert und ist längst nicht mehr aufzuhalten. Der richtige professionelle Umgang mit ihr ist deshalb unabdinglich: Wer nur auf schnelle Ergebnisse setzt und Überprüfung, Tests und Bewertung umgeht, zahlt später – mit technischer Schuld, ungeprüftem Code und Projekten, die nicht halten, was sie versprechen.

Zwei Ansätze im Vergleich:

QualityVibe – Mensch im Mittelpunkt

Der QualityVibe-Ansatz erweitert den menschlichen Prozess um den Agenten-Prozess – nicht umgekehrt. Es geht nicht um blindes Übernehmen von Ergebnissen, sondern um das ständige Validieren: Verstehen, Prüfen, Bewerten, Testen. Die KI liefert Vorschläge; der Mensch behält die Kontrolle.

Anforderung
Mensch versteht & plant
TDP Tests & Kriterien definieren
KI generiert Vorschlag
Tests prüfen Vorschlag
Mensch prüft & bewertet
Mensch testet & integriert
Qualitätsgesichertes Produkt

BlindVibe – KI ohne Kontrolle

Projekte, die Überprüfung und Sicherheit zu klein halten, werden mit einer unberechenbaren Blackbox belohnt – in die sie keinen Einblick haben. Der einzige Zugang bleibt die KI selbst. Schnelle Ergebnisse, aber keine Transparenz, keine Kontrolle, keine Nachvollziehbarkeit.

Anforderung eingeben
KI generiert eigenständig
Output – ungeprüft

Kein Review, kein Test, keine menschliche Kontrolle. Technische Schulden sind nicht absehbar, sicherheitsrelevante Folgen sind in keiner Weise einzuschätzen.

Test Driven Prompting

Ein zentrales Element des QualityVibe-Ansatzes ist TDP – Test Driven Prompting. Analog zu Test Driven Development (TDD) werden dabei zuerst die Erwartungen und Testkriterien formuliert, bevor die KI einen Vorschlag generiert. So entsteht ein klarer Rahmen, an dem jede KI-Ausgabe gemessen werden kann. TDP stellt sicher, dass Qualität kein Zufall ist, sondern systematisch in den Prozess eingebaut wird – und der Mensch jederzeit die Kontrolle über das Ergebnis behält.

Beispiel: CSV-Export

Das folgende Beispiel zeigt, wie die fünf Elemente der Formenlehre zusammen mit dem QualityVibe-Ansatz und Test Driven Prompting in einem konkreten Feature-Ablauf zusammenwirken – vom ersten Impuls bis zur iterativen Verbesserung.

„Ich brauche meine Daten als CSV."
Feuer Anforderung skizzieren
Brainstorming: Welche Spalten? Semikolon oder Komma?
UTF-8, Semikolon-Trenner, max. 50.000 Zeilen
Erde TDP Struktur & Testkriterien definieren
Test: Export in <2s, Sonderzeichen korrekt escaped
„Erstelle /export/csv mit Streaming …"
Luft KI generiert Export-Endpunkt
Vorschlag: Controller, Service, SQL-Query
10.000 Zeilen in 1,4s ✓
TDP Tests prüfen Vorschlag
Umlaute fehlerhaft ✗ → Feedback
Code-Review: SQL-Injection? Encoding?
Mensch prüft & bewertet
Freigabe oder Nachbesserung
API → Datenbank → Frontend-Button
Kosmos System integrieren & testen
E2E: Klick auf „Export" → CSV wird geladen
v1.1: Komma statt Semikolon als Option
Wasser Iterieren, verbessern, Release
Streaming für große Dateien, Feature-Toggle

Urheberrecht

Made in EU

Person

Ich bin Lucas (Jahrgang 1994) – Softwareentwickler und QA-Ingenieur. Ich entwickle Apps, digitale Produkte und eigene Projekte, darunter auch Spiele. Klare Architektur, neue Technologien und kreative Experimente treiben mich dabei an.

Neben dem Code bin ich Vater. Ich mag Magic: The Gathering, erschaffe gern eigene Fantasywelten und diskutiere über Ideen und Softwareexperimente. Außerdem lese ich gern über Geschichte und hin und wieder Philosophie.